Fehldiagnose Asthma

 

 

Die Studie untersuchte 613 Erwachsene, bei denen in den letzten fünf Jahren die Diagnose Asthma gestellt wurde. Knapp 87 Prozent der Studienteilnehmer nahmen Asthma-Medikamente ein. Ziel der Studie war es, bei diesen Teilnehmern die Medikamente unter ärztlicher Überwachung auszuschleichen. Hierbei wurde festgestellt, dass bei 203 Studienteilnehmern gar keine Asthma-Erkrankung vorlag. Bei zwölf Studienteilnehmern lagen sogar andere Erkrankungen vor, die zuvor aber als Asthma diagnostiziert wurden.


 
 Die Diagnose von Asthma allein anhand der Symptome sei mitunter schwierig und reiche nicht aus, so die Forscher. Charakteristisch sei bei Asthma vor allem, dass Symptome, wie Luftnot, Kurzatmigkeit und/oer Husten anfallsartig auftreten und diese sich zwischen den Anfällen auch wieder zurückbilden könnten. Aber um sicher zu gehen, dass es sich tatsächlich um Asthma handelt, emfpehlen die kanadischen Experten behandelnden Ärzten sich nicht ausschließlich auf die Symptome zu stützen, sondern bei Verdacht entsprechende und weiterführende Untersuchungen durchzuführen. Darüber hinaus betonten die Experten die Wichtigkeit und Notwendigkeit der Leitlinienbehandlung, die bei gut kontrolliertem Asthma eine sukzessive Reduzierung der Medikation vorsieht, um Patienten vor der unnötigen (langen) Einnahme oder zu hohen Dosierung von Medikamenten zu bewahren.

Patienten, die wissen möchten, ob ihr Asthma gut oder weniger gut kontrolliert ist, können sich auf den Internetseiten der Deutschen Atemwegsliga informieren und einen Test machen.

 

Atemtherapie bei Asthma

Richtiges Atmen muss gerlernt sein und kann vor allem auch Asthmatikern helfen, in kritischen Situationen wie bei einem Asthma-Anfall, mit der richtigen Technik die Beschwerden zu lindern.

Mit der speziellen Atem-Therapie, die auch im Therapiezentrum Waidmannslust angeboten wird, lernen Patienten, ihren Atem bewusst zu steuern. Was eine Atemtherapie genau ist, erfahren Sie >>HIER